wie oft wollte ich

wie oft wollte ich


in den kältesten und dunkelsten nächten
ohne mond und ohne sterne
am morgen danach
an den hellsten und wärmsten tagen

voller leben und sonnenschein
in diesen höchsten momenten gepaart mit freude
und an den tieftsten punkten meiner traurigkeit

in meinen geselligsten stunden
an meinen einsamsten punkten


wie oft wollte ich

leise oder laut
voller unsicherheit
voller leichtigkeit
mit und oder ohne flügel
sichtbar und unsichtbar
in allen farben
zu jeder stunde jeder zeit
ob sie langsam war
oder zu weit
ob ich irrte
oder ob ich genau wußte
was ich denke und sage
und was ich tat
allein oder zu zweit


so oft wollte ich
mehr als einmal nur
dahinter
diese unzähligen türen öffnen
und hineinblicken
und mit dieser gewißheit eintreten
deinen blick finden
deine hand nehmen
und es dürfte nur
wirklich nur
diese eine
deine
stimme sein
die ich leise flüstern höre


das
das ist der liebe sinn